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  • Baltische Truhe im Schatztruhenmuseum Geislingen; Foto: © Schatztruhenmuseum

    Baltische Truhe im Schatztruhenmuseum Geislingen; Foto: © Schatztruhenmuseum

  • Rokoko Kassette im Schatztruhenmuseum Geislingen; Foto: © Schatztruhenmuseum

    Rokoko Kassette im Schatztruhenmuseum Geislingen; Foto: © Schatztruhenmuseum

  • Barock Kassette im Schatztruhenmuseum Geislingen; Foto: © Schatztruhenmuseum

    Barock Kassette im Schatztruhenmuseum Geislingen; Foto: © Schatztruhenmuseum

VVS Tipp

Schatztruhenmuseum Geislingen

Fünfzig Truhen und Kassetten aus vier Jahrhunderten mitteleuropäischer Handwerkskunst in Geislingen an der Steige

Das südwestdeutsche Schatztruhenmuseum zeigt in seiner Ausstellung fünfzig Truhen und Kassetten, die vorwiegend mitteleuropäischer Herkunft sind und die von der Renaissance bis ins späte 19. Jahrhundert exemplarisch die technische und kunsthandwerkliche Entwicklung der Eisentruhen vermitteln.

  • Öffnungszeiten
  • Von Mai bis Anfang November täglich (außer montags) von 15 bis 17 Uhr geöffnet.

  • Preise
  • Kinder ab 6 Jahren 1 €
    Erwachsene 2 €
    Gruppen ab 7 Personen 1,50 €

Ihr Fahrplan zum Ausflugsziel

VVS Tipp

VVS-Tipp

Geislingen an der Steige hat neben dem Schatztruhenmuseum einiges zu bieten: Machen Sie doch eine Stadtführung und lassen Sie sich von der mittelalterlichen Stadtanlage verzaubern!

VVS Ticket Tipp

VVS Ticket Tipp

Für Ihren Ausflug bieten sich ideal die VVS-TagesTickets an. Einzelpersonen, Familien oder Gruppen bis zu 5 Personen können mit dem TagesTicket Netz durch das gesamte VVS-Gebiet fahren. TagesTickets gibt es auch für 1–2 oder 3–4 Zonen. TagesTickets sind erhältlich an VVS-Automaten (Kauf bis zu 30 Tage im Voraus möglich), in VVS-Verkaufsstellen, beim Busfahrer und online zum Ausdrucken am PC bzw. als HandyTicket. Hinweis für Ausflüge in den Landkreis Göppingen: Im Schienenverkehr des Landkreises Göppingen gilt der VVS-Tarif und im Busverkehr des Filsland Mobilitätsverbunds (Landkreis Göppingen) das VVS-TagesTicket Netz.

Wissenswertes

Bereits im 15. Jahrhundert fing man damit an, Geldtruhen ganz aus Eisen herzustellen. Sie blieben bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts in Gebrauch, als der Geldschrank oder Tresor neben sie trat und sie im Laufe der Zeit ganz ablöste.
Die schweren Metalltruhen waren mit kunstfertig gearbeiteten und schön verzierten Schlössern ausgestattet, in denen Klöster und Zünfte, mächtige Herren und reiche Bürger ihren Besitz verwahrten. Komplizierte Schließmechanismen mit zahlreichen Fallen und Riegeln nahmen meist die ganze Innenfläche des Truhendeckels ein und waren oft unter einer kunstvoll verzierten, durchbrochenen, gravierten oder geätzten Metallplatte verborgen. Ähnlich wie die schweren Truhen wurden feste handliche Kassetten aus Metall gefertigt. Zur Sicherheit des verwahrten Gutes trugen Scheinschlösser und Trickvorrichtungen bei, das Schlüsselloch vor neugierigen Blicken es zu verbergen. Die Vorgänger unseres heutigen Safes waren oftmals an der Oberfläche bunt bemalt oder mit Ornamenten reich verziert. Die kleineren Kassetten schmückte man gerne mit einem gravierten oder geätzten Dekor.
Neben der Schausammlung aus vier Jahrhunderten erhält der Museumsbesucher die Gelegenheit selbst Hand anzulegen, um das eine oder andere Truhenschloss zu bewegen, um verschiedene Schlossmechanismen kennen zu lernen.
Diese Schatztruhensammlung wurde vom Ehepaar Dr. Stützer als Stiftung für die südwestdeutsche Region dem Geislinger Heimatmuseum im Alten Bau als eigenständige Abteilung übereignet.

Kontakt

Moltkestr. 11
73312 Geislingen an der Steige
07331 24-268
hartmut.gruber@geislingen.de