• Foto: KZ- Gedenkstätteninitiative Leonberg e.V.

    Foto: KZ- Gedenkstätteninitiative Leonberg e.V.

Die KZ-Gedenkstätte in Leonberg

dokumentiert die Zwangsarbeit von 1944 bis 1945 im alten Engelbergtunnel

Von Frühjahr 1944 bis April 1945 gab es in Leonberg ein Konzentrationslager. Insgesamt mehr als 5000 Männer aus 24 Ländern Europas mussten im Engelbergtunnel die Tragflächen des Düsenjägers Me 262 fertigen.

  • Öffnungszeiten
  • Die Dokumentationsstätte ist von März bis Oktober an jedem 1.Sonntag des Monats von 14 bis 16 Uhr geöffnet.

  • Preise
  • Der Eintritt ist frei. Führungen für Gruppen entlang des Weges der Erinnerung vom alten Friedhof Seestraße bis zum Tunnel entlang der Seestraße auf Anfrage.

Ihr Fahrplan zum Ausflugsziel

VVS Ticket Tipp

VVS Ticket Tipp

Für Ihren Ausflug bieten sich ideal die VVS-TagesTickets an. Einzelpersonen, Familien oder Gruppen bis zu 5 Personen können mit dem TagesTicket Netz durch das gesamte VVS-Gebiet fahren. TagesTickets gibt es auch für 1–2 oder 3–4 Zonen. TagesTickets sind erhältlich an VVS-Automaten (Kauf bis zu 30 Tage im Voraus möglich), in VVS-Verkaufsstellen, beim Busfahrer und online zum Ausdrucken am PC bzw. als HandyTicket. Hinweis für Ausflüge in den Landkreis Göppingen: Das Einzel- bzw. GruppenTagesTicket Netz ist auch für den Busverkehr im Landkreis Göppingen (Tarif des Filsland Mobilitätsverbunds) gültig.

Wissenswertes

Vom Frühjahr 1944 bis April 1945 gab es in der oberen Seestraße ein von der SS geführtes Außenlager des KZ Natzweiler (Elsass). Es war mit Stacheldraht und Wachtürmen gesichert. In den Baracken wurden Häftlinge aus 24 europäischen Ländern, vor allem aus Polen, der UdSSR, Frankreich, Ungarn, dem Balkan und Deutschland gefangen gehalten.
Die Häftlinge arbeiteten fast ausschließlich für das "Presswerk Leonberg", einen Teilbetrieb der Messerschmitt AG in Augsburg. Sie mussten Tragflächen für die "Wunderwaffe" Me 262 herstellen. Im April 1945 wurden die Maschinen abtransportiert und das Lager wegen der näher rückenden französischen Truppen geräumt. Zurück blieb ein Massengrab auf dem Blosenberg für die an den katastrophalen Haft- und Arbeitsbedingungen zu Tode gekommenen Gefangenen.
Die Dokumentationsstätte im alten Engelbergtunnel zeigt Bild-und Textdokumente, Kartenmaterial sowie den Nachbau einer Tragfläche der Me 262. Auf dem Vorgelände befinden sich eine Namenswand und Namenstafeln mit zusammen 4000 Namen von ehemaligen Häftlingen.

Anfahrt: Mit den Buslinien 92 und 94 kommt man ganz einfach zur Gedenkstätte. Die nächstliegende Haltestelle des Busses 92 ist „Leonberg Golfplatz“. Von dort aus muss man einen bislang namenlosen Fußweg hinunter zum Tunnel laufen.
Die nächstliegende Haltestelle des Busses 94 ist „Blosenbergkirche“. Von dort aus muss man die Seestraße hochlaufen, bis sie am Brombeerweg nach links abzweigt. Dort sind dann Hinweisschilder angebracht.

Kontakt

Seestraße
71229 Leonberg
madras@drassdo.de

Die Dokumentationsstätte ist von März bis Oktober an jedem 1.Sonntag des Monats von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Führungen für Gruppen entlang des Weges der Erinnerung vom alten Friedhof Seestraße bis zum Tunnel entlang der Seestraße auf Anfrage.