Staatsgalerie Stuttgart

#meinMuseum - 175 Jahre Staatsgalerie mit kostenlosem Eintritt

Neue Staatsgalerie, Fassade und Eingang ©Staatsgalerie Stuttgart Staatsgalerie bei Nacht ©Staatsgalerie Stuttgart Meister von Meßkirch, Die Anbetung der Heiligen Drei Könige, um 1535/38, Detail aus der Mitteltafel des ehemaligen Hochaltars von St. Martin in Meßkirch, Meßkirch, Pfarrkirche St. Martin, © Erzbischöfliches Ordinariat Freiburg i. Br., Bildarchiv, Aufnahme Michael Eckmann



 

Die Staatsgalerie ist das renommierteste Kunstmuseum Baden-Württembergs. Mit regelmäßig 200.000 Besuchern im Jahr gehört sie auch zu den publikumsstärksten Museen im Land und ist selbst ein architektonisches Kunstwerk.

Informationen für Besucher

  • Öffnungszeiten:

    Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr; Donnerstag bis 20 geöffnet; montags geschlossen

  • Preise:

    Regulärer Eintrittspreis 12 €
    Ermäßigter Eintritt 10 €

VVS Vorteil

VVS-Rabatt

VVS-Kunden sparen unter Vorlage Ihres gültigen VVS-Tickets 2 Euro beim Eintritt.

VVS Tipp

VVS-Tipp

Bis 26. August 2018 sehen Sie die Jubiläumsausstellung "#meinMuseum - 175 Jahre Staatsgalerie" kostenlos!

Kontakt

Konrad-Adenauer-Straße 30-32
70173 Stuttgart

0711 470 40 0
info@staatsgalerie.de

Wissenswertes

Bis 26. August 2018: #meinMuseum - 175 Jahre Staatsgalerie

Vor genau 175 Jahren - am 1. Mai 1843 - wurde die heutige Alte Staatsgalerie als »Museum der bildenden Künste« eröffnet. Das Jubiläum ist Anlass für uns, die wechselvolle Geschichte des Hauses und seiner Sammlung am Beispiel wichtiger Wegmarken zu erzählen. Im Fokus stehen dabei die Kontroversen, denn zu allen Zeiten ringt die Institution Museum mit der Gesellschaft um ihre Aufgaben.

Rund 90 exemplarische Gemälde, Graphiken, Fotografien und Archivalien zeichnen den Weg der Staatsgalerie zu einem Haus der Moderne, für das sie international bekannt ist.

Der Besucher wird in Zeitkapseln auf eine Reise geschickt, die ihn von den Gründungsjahren über den Aufbruch in die Moderne - Anfang des 20. Jahrhunderts - und die Zeit des Nationalsozialismus zur Eröffnung der Neuen Staatsgalerie 1984 - mit der Neuausrichtung zu einem Ausstellungshaus - bis in die Zukunft führt.

Kurioses wie eine gut gelungene Kopie der Mona Lisa, die zunächst für ein originales Werk von Leonardo da Vinci gehalten wurde, gehören ebenso zur Sammlungsgeschichte, wie der frühe und wegweisende Erwerb französischer Impressionisten oder das "Stuttgarter Museumswunder" - der Ankauf der Sammlung Moltzau mit Hilfe des eigens dafür gegründeten Toto-Lotto-Fonds. Mit dem Erwerb von 30 Gemälden der Klassischen Moderne aus dieser Sammlung rückte die Staatsgalerie auf einen Schlag zu einer Sammlung der Moderne von europäischem Rang auf.

Bis 16. September 2018: Kirchner und die Künstlergemeinschaft Brücke

Begleitend zur großen Ausstellung "Ernst Ludwig Kirchner. Die unbekannte Sammlung" zeigen wir im Graphik-Kabinett Zeichnungen und Druckgraphiken weiterer Mitglieder der Künstlergemeinschaft "Brücke", die Kirchner ab 1905 um sich geschart hatte: Erich Heckel (1883-1970), Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976), Emil Nolde (1867-1956), Max Pechstein(1881-1955) und Otto Mueller (1898-1979) sind mit Zeichnungen, Holzschnitten, Radierungen und Lithographien aus unserem reichen Bestand vertreten.


Thematisch erstreckte sich die Palette vor allem auf die Darstellung des Menschen: Diese ist vom Naturvorbild gelöst und erscheint in spontaner, vereinfachter, die Fläche betonender Weise. Der Verzicht auf Proportionen und Perspektive widerspricht der eigentlichen akademischen Tradition. So entstanden emotionale, "expressionistische" Werke, die den Menschen hauptsächlich in der Großstadt (Straßen- und Varietészenen) aber auch in derNatur (Akt, Badende) zeigen.

Insbesondere in der Graphik, geprägt von Vorbildern wie Paul Gauguin oder Edvard Munch, dienten leuchtende Farben wie auch grob geschnittene Holzstöcke in plakativem Schwarz-Weiß den Künstlern dazu, ihren Gefühlen und Leidenschaften unmittelbar Ausdruck zu verleihen. Seit 1911 wird dies mit dem Begriff "Expressionismus" sowohl in der Kunst aber auch gleichbedeutend in der Literatur umschrieben.

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Ticket Tipp

Für Ihren Ausflug bieten sich ideal die VVS-TagesTickets an. Einzelpersonen, Familien oder Gruppen bis zu 5 Personen können mit dem TagesTicket Netz durch das gesamte VVS-Gebiet fahren. TagesTickets gibt es auch für 1–2 oder 3–4 Zonen. TagesTickets sind erhältlich an VVS-Automaten (Kauf bis zu 30 Tage im Voraus möglich), in VVS-Verkaufsstellen, beim Busfahrer und online zum Ausdrucken am PC bzw. als HandyTicket. Hinweis für Ausflüge in den Landkreis Göppingen: Im Schienenverkehr des Landkreises Göppingen gilt der VVS-Tarif und im Busverkehr des Filsland Mobilitätsverbunds (Landkreis Göppingen) das VVS-TagesTicket Netz.