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Radtour - Von Kirchberg nach Backnang

Start ist Kirchberg, vorbei an Aspach-Altersberg mitten durch den Schwäbischen Wald, über Oppenweiler bis nach Backnang

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Schöner Ausblick auf den Startpunkt der Tour Kirchberg an der Murr; Foto: ©Kirchberg an der Murr Das Rauthaus mit Kirche in Kirchberg; Foto: ©Kirchberg an der Murr Kirchberg Lehrerwohnhaus; Foto: ©Kirchberg an der Murr

 

Die Strecke beginnt in Kirchberg und führt die Radfahrer auf einer Länge von 33 km durch den Schwäbischen Wald und dann in einem Bogen über Oppenweiler bis nach Backnang. Besonders geübte Biker kommen bei dieser Tour auf ihre Kosten.

Informationen zum Ausflug

  • Länge: 34 km
  • Höhenmeter: 427 m
  • Start: Kirchberg
  • Ende: Backnang

Sonstige Infos zur Tour

Als Stopp für eine etwas längere Rast bietet sich Röhrach an: In dem Flecken hat die Besenwirtschaft Zur Grünfläche mittwochs bis sonntags zwischen 11.30 Uhr und 23 Uhr geöffnet.

Startpunkt

Bahnhof
71737 Kirchberg

Wegbeschreibung

Diese anspruchsvolle Tour ist eher etwas für die passionierten Fahrradfahrer. Für Familien mit Kindern oder untrainierte Biker ist diese Strecke nicht sonderlich geeignet.

  • Start unserer Tour ist Kirchberg im Rems-Murr-Kreis
  • Der sportliche Radler wird auf dieser Tour mit purer Naturidylle belohnt
  • Kleine niedliche Ortschaften wie Wüstbachhof oder Einöd werden durchfahren und laden zur Rast ein
  • Mit saftigen Wiesen und schönen Rapsfeldern gelingt es hier, neben dem anspruchsvollen Pedaltreten, einmal die Seele baumeln zu lassen
  • Wir gelangen durch den schwäbischen Wald mit einigen Anstiegen an unser Ziel nach Backnang

Sie müssen zunächst erst Kirchberg am Ortsausgang in Richtung Tennisanlage verlassen.
Schon nach ein paar Minuten lädt das Waldheim bei der Sportanlage zu einem ersten Stopp ein. Wir radeln aber gleich weiter – durch ein Wäldchen und vorbei an saftigen Wiesen. Wer daheim die neue Radler-App des VVS auf sein Smartphone geladen hat, wird von dem Minicomputer präzise navigiert. Doch auch nur mit einer Karte und mit Hilfe der vielen Radwegschilder sollten Ausflügler alle Abzweigungen problemlos finden.

Vorbei an knallgelben Rapsfeldern und Obstbäumen
Wer jetzt ein paar Kalorien benötigt, kann in Zwingelhausen kurz bei einer Bäckerei anhalten. Hinter dem Ort muss die Landestraße, die Backnang mit Marbach verbindet, überquert werden. Und dann beginnt Idylle pur: vorbei an knallgelben Rapsfeldern, frisch gemähten, duftenden Wiesen und weiß blühenden Obstbäumen weiter nach Wüstbachhof und zum Karlshof. In der winzigen Siedlung gibt es einen Bauernladen. Nach der Unterführung des Autobahnzubringers kommen wir nach Röhrach. „Der Ort ist die schönste Möglichkeit zur Einkehr auf dem ersten Teil der Tour“, sagt Florian Bitzer, ein Bauingenieur der beim VVS angestellt ist. Er muss es wissen, schließlich ist er nicht weit entfernt, in Weissach im Tal, aufgewachsen. Vor dem Hofladen stehen Tische und Stühle, die zum kurzen Verweilen einladen.

Vorbei an Kleinsaspach und das Dröhnen der Fahrzeuge auf dem Autobahnzubringer wird immer leiser. Nächster Ort Einöd – die verschlafene Siedlung macht ihrem Namen alle Ehre, es ist fast nichts los in dem Fleckchen. Es plätschert ein Brunnen, wer sein Vesper mitbringt, kann hier prima Rast machen. Jetzt ist vielerorts der GUK ausgeschildert, der Lehrpfad für Geschichte, Umwelt und Kultur. 

Fast pfeilgerade mitten hinein in den Schwäbischen Wald
Vor Altersberg beginnt die zweite der drei kurzen Bergprüfungen während dieser Tour. In diesem Ort lädt die „offene Scheune der Schafzucht Kunzmann“ ein. Wir begegnen kaum einem Auto, Vögel zwitschern – die Stippvisite in der Provinz am Rande der geschäftigen Region Stuttgart ist wie Kurzurlaub. „Hier sind die Straßennamen noch Programm“, sagt Florian Bitzer und deutet grinsend auf zwei Schilder: die Quellenstraße führt hinunter in Richtung Einöd und die Bergstraße hoch. Wir nehmen die Bergstraße und fahren vorbei an der Gaststätte Jägerhorn. Dann scharf rechts und die Hochstraße beginnt, die ansteigend fast pfeilgerade mitten hinein führt in den Schwäbischen Wald.

Zumindest ganz kurz sollten alle Radler beim sogenannten Kanapee-Parkplatz anhalten und sich die steinerne Sitzgelegenheit anschauen, die der Aspacher Künstler Gregor Oehmann vor ein paar Jahren hier aufgestellt hat. Dann führt die Hochstraße bergab in Richtung Schiffrain. Kurzer Halt bei einem Aussichtspunkt mit Tischen, Stühlen und einem grandiosen Blick ins Murrtal. Dann sausen wir mit geschätzt Tempo 40 weiter bergab. Wieder vorbei an saftigen Wiesen – und Bitzer sagt, ihn erinnere diese Gegend an das Allgäu. Hinter Schiffrain haben wir die imposante Burg Reichenberg im Blick. Ein kurzer Abstecher zu dem Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert lohnt allemal. Die restlichen Kilometer über Oppenweiler bis nach Backnang sind schnell heruntergespult. Nach rund 33 Kilometern erreichen wir die Murrstadt. In der Backnanger Altstadt beginnt der letzte Anstieg: hoch zum Bahnhof.

Ihr Fahrplan zum Ausflugsziel

Kirchberg (M)
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Ticket Tipp

Für Ihren Ausflug bieten sich ideal die VVS-TagesTickets an Einzelpersonen, Familien oder Gruppen bis zu 5 Personen können mit dem TagesTicket Netz durchs gesamte VVS-Gebiet fahren. TagesTickets gibt es auch für 1–2 oder 3–4 Zonen. TagesTickets sind erhältlich an VVS-Automaten (Kauf bis zu 30 Tage im Voraus möglich), in VVS-Verkaufsstellen, beim Busfahrer und online zum Ausdrucken am PC bzw. als HandyTicket. Hinweis für Ausflüge in den Landkreis Göppingen: Im Schienenverkehr des Landkreises Göppingen gilt der VVS-Tarif und im Busverkehr des Filsland Mobilitätsverbunds (Landkreis Göppingen) das VVS-TagesTicket Netz.