• Grabkapelle Württemberg Rotenberg

Grabkapelle Württemberg Rotenberg

Ehemals Stammsitz der Württemberger

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Grabkapelle Württemberg Rotenberg; Foto: ©Selig Fotodesign


 

Vielen Liebenden gilt sie als romantischster Ort des Landes – mit einem herrlichen Blick auf das Neckartal bei Stuttgart.

Informationen für Besucher

  • Öffnungszeiten: Bis 30. September: Dienstag bis Samstag von 10:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 17:00 Uhr; Sonntag und Feiertag von 10:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 18:00 Uhr; 1. Oktober bis 2. November: Dienstag bis Sonntag und Feiertag 10:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 17:00 Uhr; Geschlossen: 3. November bis 28. Februar
  • Preise:

    Erwachsene 2,50 €
    Ermäßigter Eintritt 1,30 €
    Familien 6,30 €

VVS Tipp

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Kontakt

Württembergstraße 340
70327 Stuttgart

071133 71 49
info@grabkapelle-rotenberg.de

Wissenswertes

Der über den Weinbergen des Neckartals zwischen Ober- und Untertürkheim gelegene Rotenberg trägt heute keine Burg mehr, doch wenn von Stuttgarts Burgen und Schlössern die Rede ist, darf er nicht vergessen werden - zumal er dem Geschlecht und Land seinen Namen gab.
Auf diesem Rotenberg, damals noch Wirtemberg genannt, stand schon im 11. Jahrhundert eine der ältesten steinernen Höhenburgen des Landes, die Stammburg der Württemberger. Von hier aus gelang es diesen, bis Ende des 12. Jahrhunderts Besitztümer im Remstal bis nach Waiblingen hin, in Cannstatt und neckarabwärts bis Marbach an sich zu bringen. Durch Heirat gewann Graf Ulrich I. Stuttgart hinzu. Nun war die Bergburg zu eng, der Sitz der Württemberger Grafen wurde Anfang des 14. Jahrhunderts in das repräsentativere und bequemere Stadtschloss zu Stuttgart verlegt.
In der Folgezeit wurde die Burg nur noch von Vögten bewohnt und verwaltet. Sie blieb jedoch im Besitz des Württemberger Hauses. Mehrfach fiel sie kriegerischen Auseinandersetzungen zum Opfer und wurde immer wieder aufgebaut - nicht zuletzt, um die Tradition der namensgebenden Stammburg zu erhalten.
König Wilhelm I. brach 1819 mit dieser Tradition. Nach dem frühen Tod seiner geliebten Gemahlin, der russischen Großfürstin Katharina, wurde die Burg geschleift. Hofbaumeister Giovanni Salucci erhielt den Auftrag, auf dem Rotenberg eine Grabkapelle für die Königin zu erbauen. Dieses Monument des schwäbischen Klassizismus entstand in den Jahren 1820 bis 1824. 1907 ordnete König Wilhelm II. per Dekret an, dass der offizielle Name des Berges Württemberg sei - der volkstümliche Name Rotenberg ist ihm jedoch bis heute geblieben. Einer der schönsten Aussichtspunkte Stuttgarts.

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