VVS-Herbsttouren 2017 – Landesgeschichte leicht gemacht

R. Röder: Carl von Etzel und Ludwig von Klein. Württembergs Eisenbahnpioniere und ihr Wirken in aller Welt, Heidenheim 2016


R. Röder: Carl von Etzel und Ludwig von Klein. Württembergs Eisenbahnpioniere und ihr Wirken in aller Welt, Heidenheim 2016

Landesgeschichte leicht gemacht

Die vier "Herbsttouren" 2017 bieten einen verborgenen Einblick in die Landesgeschichte Baden-Württembergs, die auch für den Kenner noch überraschende Momente bergen. So etwa, wenn sich die sonst verschlossenen Pforten des Rosensteintunnels öffnen oder geheime Türen in der ehemaligen Reichsstadt Esslingen. Bei den Herbsstouren wird deutlich, dass mehr hinter den simplen Schlagworten "Steinzeit", "Mittelalter", "Reformation" und "Zeitalter der Industrialisierung" steckt, als wir gemeinhin wissen.

 

Angebot: 4 geführte Tagestouren inklusive VVS-TagesTicket zum Festpreis
Die oft wenig bekannten Schätze des Landes lassen sich in der Region bequem und umweltfreundlich mit dem VVS erkunden. Entdecken Sie mit VVS und Schwäbischen Heimatbund (SHB) die verborgenen Kulturschätze einer herrlichen Landschaft zu einem günstigen Pauschalpreis inklusive VVS-Ticket. Unsere vier Exkursionen machen die fachkundigen Kenner des SHB zum Erlebnis. Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie hier:

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Vor Ort unterwegs mit dem Schwäbischen Heimatbund

Der VVS freut sich, mit dem Schwäbischen Heimatbund einen ausgewiesen kompetenten Partner in Sachen Heimatkunde zu haben. Ob Landesgeschichte und Landeskunde, Denkmalpflege oder Naturschutz, seit mehr als 100 Jahren setzt sich der SHB engagiert mit diesen Themen auseinander und tritt aktiv für die Erhaltung und Erforschung der schwäbischen Heimat ein.

Entdecken Sie mit VVS und SHB die Faszination der Landesgeschichte zu einem günstigen Paulschalpreis inkl. VVS-Ticket. Die fachkundigen Kenner des SHB, die Sie in vier Epochen der Landesgeschichte führen werden, machen unsere Exkursionen zum Erlebnis. Und Sie werden in Zukunft nicht nur das Bild vom angeblich primitiven Steinzeitmenschen korrigieren können.

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Die vier "Herbsttouren" 2017 bieten einen verborgenen Einblick in die Landesgeschichte Baden-Württembergs, die auch für den Kenner noch überraschende Momente bergen. So etwa, wenn sich die sonst verschlossenen Pforten des Rosensteintunnels öffnen oder geheime Türen in der ehemaligen Reichsstadt Esslingen. Bei den Herbsstouren wird deutlich, dass mehr hinter den simplen Schlagworten "Steinzeit", "Mittelalter", "Reformation" und "Zeitalter der Industrialisierung" steckt, als wir gemeinhin wissen.

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Fassade des Stuttgarter Centralbahnhofs von 1867. Sammlung U. Siedentop

Fassade des Stuttgarter Centralbahnhofs von 1867. Sammlung U. Siedentop


Tour 1 – Höhepunkte der Eisenbahngeschichte

Als die Eisenbahn nach Württemberg kam

Die erste württembergische Eisenbahnlinie enstand in fast unvorstellbar kurzer Zeit zwischen 1844 bis 1850. Mit aus heutiger Sicht einfachen Mitteln, aber faszinierendem Erfindungsgeist, Präzision und Effizienz, entstanden gleichsam aus dem Nichts technische Wunderwerke. Die Herbsttour mit dem Eisenbahnhistoriker Uwe Siedentop vermittelt einen Überblick über die frühe württembergische Eisenbahngeschichtebis führt bis hin zur Innenbesichtigung des sonst verschlossenen Rosensteintunnels.

 

Termin: Mittwoch, 27. September 2017
Treffpunkt/Start: 9 Uhr, Stadtbahn-Halt Schlossplatz.
Hinfahrt: U5, U6, U7, U12 oder U15 ab HBF (Arnulf-Klett-Platz)
Ende gegen 18 Uhr.
Preis pro Person: 37 Euro inkl. Führungen und VVS-Ticket. Mittags Einkehrmöglichkeit. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung erforderlich.

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300 000 Jahre alt: Schädel des homo steinheimensis. Foto: SMNS/U. Schmid


300 000 Jahre alt: Schädel des homo steinheimensis. Foto: SMNS/U. Schmid

Tour 2 – Die Steinzeit – Aufbruch der Menschheit

Wildbeuter, Jäger und Sammler, frühe Bauern in Württemberg

Über 2 Millionen Jahre währte die Steinzeit und war damit die bei weitem längste Kulturepoche der Menschheit. Gerade Württemberg kann mit außergewöhnlich vielen hochrangigen steinzeitlichen Zeugnissen aufwarten. Nicht umsonst wurden die Höhlen auf der Schwäbischen Alb jüngst sogar zum Weltkulturerbe erklärt.

 

Termin: Freitag, 6. Oktober 2017
Treffpunkt/Start: 9 Uhr an S-Bahn-Haltestelle Nordbahnhof.
Hinfahrt: S6 um 8:48 Uhr ab HBF (Arnulf-Klett-Platz).
Ende gegen 18 Uhr, Rückfahrt ab Steinheim mit Bus 460/461 bis Marbach Bahnhof, von dort weiter mit S4.
Preis pro Person: 34 Euro inkl. Führungen, Eintrittsgelder und VVS-Ticket. Gelegenheit zum Mittagessen.

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Nur dem Kaiser untertan: Brunnenfigur Kaiser Karls V. in Weil der Stadt. Foto: wikimediacommons/denys


Nur dem Kaiser untertan: Brunnenfigur Kaiser Karls V. in Weil der Stadt. Foto: wikimediacommons/denys

Tour 3 – Frei und nur dem Kaiser untertan?

Tagestour mit dem Historiker Christian Rilling, Stadtmuseum Esslingen

In unmittelbarer Nähe Stuttgarts liegen gleich zwei ehemalige Reichsstädte: Esslingen und Weil der Stadt. Deren Bürger blicken noch heute stolz zurück auf eine angebliche "Freiheit" bis 1806. Die Besucher erfahren auf dieser Tour mehr über die reichsstädtischen Eigenheiten und das Phänomen "Reichsstadt". Sie beleuchtet die Geschichte der besuchten Städte und im Besonderen auch deren "Freiheit".

 

Termin: Freitag 20. Oktober 2017
Treffpunkt/Start: 9 Uhr am S-Bahnhalt Weil der Stadt.
Hinfahrt mit S6 um 8:18 Uhr ab S- HBF.
Ende gegen 18 Uhr, Rückfahrt vom Bahnhof Esslingen.
Preis pro Person: 28 Euro inkl. Führungen, Eintrittsgelder und VVS-Ticket. Mittags Einkehrmöglichkeit. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung erforderlich.

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Renaissanceschmuck der Stuttgarter Schlosskirche im Alten Schloss. Foto: Landeskirchliches Archiv Stuttgart


Renaissanceschmuck der Stuttgarter Schlosskirche im Alten Schloss. Foto: Landeskirchliches Archiv Stuttgart

Tour 4 – Wie wurde das Herzogtum Württemberg evangelisch?

Exklusive Tagestour mit Dr. Wolfgang Schöllkopf (SHB)

500 Jahre nach dem berühmten Thesenanschlag Martin Luthers zu Wittenberg, der gemeinhin als Beginn der Reformation gilt, wird 2017 landauf, landab dieser epochalen Umbruchszeit gedacht. Doch wie kam die Reformation in das Herzogtum Württemberg, wie fasste sie Fuß, wer waren die Reformatoren, was war so neu, so zukunftsweisend an der "neuen Lehre"? Die Tagestour mit dem Kirchenhistoriker Dr. Wolfgang Schöllkopf vermittelt an zentralen Erinnerungsorten in Stuttgart und Bietigheim einen Überblick über die Geschichte der Reformation in Württemberg, auch mit ihren Folgen im kulturellen, sprachlichen, rechtlichen oder sogar musikalischen Bereich.

 

Termin: Freitag, 27. Oktober 2017
Treffpunkt/Start: 9 Uhr, Stadtbahn-Halt Schlossplatz.
Hinfahrt: U5, U6, U7, U12 oder U15 ab HBF (Arnulf-Klett-Platz).
Rückfahrt gegen 18 Uhr vom Bahnhof Bietigheim-Bissingen.
Preis pro Person: 36 Euro inkl. Führungen, Eintrittsgelder und VVS-Ticket. Mittags Einkehrmöglichkeit.

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