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Radtour - Von Vaihingen nach Weil der Stadt

Von Universität bis Weil der Stadt. Downhill im württembergischen Herzland

Ihr Fahrplan zum Ausflugsziel

Universität
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Blick auf Vaihingen an der Enz von oben; Foto: © Stadt Vaihingen an der Enz Leobad in Leonberg; Foto: ©Leonberger Bäder Hier ein entfernter Blick auf Weil der Stadt, der Endpunkt der Tour Foto: ©Stadtverwaltung Weil der Stadt Blick auf Weil der Stadt Merklingen; Foto: © Stadtverwaltung Weil der Stadt

 

Die Strecke hat es in sich, vor allem, wenn man mit Kindern fährt: Biergärten, die eher an Erlebnisparks erinnern, Freibäder und – ganz wichtig für müde Krieger – jede Menge Ausstiegsmöglichkeiten.

Informationen zum Ausflug

  • Länge: 25 km
  • Höhenmeter: 138 m
  • Start: Vaihingen
  • Ende: Weil der Stadt

Sonstige Infos zur Tour

Öffnungszeiten Leobad: täglich  7.30  bis  19.30 Uhr
Preise: Erwachsene 5 €, ermäßigt 3 €, Kinder bis 6 Jahre 1 €
Kontakt: Leobad Badstraße 18, 71229 Leonberg
Tel. 07152 9904511,  Fax  07152 9904590

Informationen zu Weil der Stadt gibt es unter webcode fz0254.

Startpunkt

Universitätsstraße
70569 Stuttgart

Wegbeschreibung

Downhill Familien durch das geliebte württembergische Land. Theoretisch geht es nach Karte immer bergab, praktisch ist das vor allem bei kleinen Rädern nicht so. Doch jammern gilt nicht. Zähne zusammenbeißen und los geht´s.

  • Tourstart ist am modernen Universitätsgelände in Vahingen
  • Bei der "Blutbuche", einem Biergarten mit Bikercharm, kann sich direkt nach einigen Kilometern Fahrt eine Erfrischung genehmigt werden
  • Mittig der Strecke radelt man am Leobad vorbei - gerade für Kinder eine willkommene Alternative zum Pedaltreten
  • Zum zusätzlichen Auspowern steht der schöne Spielplatz am Längenbühl für die Racker bereit
  • Um wieder mit der VVS nach Hause zu gelangen endet die Tour am S-Bahnhof in Weil der Stadt

Zunächst rollt man relaxt vom Hightech-Campus am Pfaffenwald bergab. Direkt ein starkes Gefälle, wo Sie besser vorsichtig fahren und die Bremse nicht aus der Hand lassen. Das gilt auch nach dem Schlenker am Katzenbacher Hof (auf Esslinger Gemarkung) und erst recht bei der Abfahrt ins Glemstal hinter dem bezeichnenden Gewann „Blutbuche“. Bald ist das Glemseck erreicht , ein bekannter Bikertreff. Neben Motorengedröhn satt gibt es hier einen perfekten Biergarten und ein echtes klassisches Ausflugslokal mit der gut gelaunten Wirtsfamilie Scheytt-Sonett dazu. Ein ziemlich stiller Oldtimer, der seit Jahren schon Kinderherzen höher schlagen lässt, ist die grün-rostige Dampfwalze, die zum Klettern unter Kastanien einlädt. Wir waren unterwegs mit zwei 2,5 Jahre alten Testfahrern. Diese lockt einzig die Aussicht, dass endlich das Beiboot des Radanhängers zu Asphalt gelassen wird: Der Glemstalradweg ist sanft genug für Laufräder aller Art.

Bremsenverschleißfreundlich geht es die nächsten vier Kilometer abwärts, Weinberge grüßen. Das feine Rauschen hinterm Wald ist übrigens nicht das Meer, sondern die Autobahn. Wer das Brückenlabyrinth unter dem Leonberger Dreieck erreicht hat, ist einer besonderen Erfrischung nahe: Am Ortsrand von Eltingen lockt das Leobad. Heiße Bremsen oder verschwitzte Gemüter können sich hier prima abkühlen.
Wer nun dem Flüsschen Glems folgt, macht nichts falsch. Ab der Straße in den Silberberg haben einen die Autos wieder – aber auch der Zug. Die Tour verläuft nun parallel zur Bahnstrecke. Ganz müde Väter haben am S-Bahn-Haltepunkt Rutesheim die Chance auf einen Lift zurück – neben Malmsheim die einzige Station, die treppen- und aufzugsfreie Bahnzugänge hat. Doch weiterradeln lohnt sich wegen des herrlichen Spielplatzes am Längenbühl zwischen Silberberg und Renningen oder der netten Malmsheimer Ortsmitte mit Café-Terrasse, Brunnen und spielfreundlicher Bachgestaltung – oder einfach wegen dem letzten Buckel, den der wackere Carl Julius Abel uns noch drei Kilometer vor dem Ziel in den romantischen Wiesengrund auf geschaufelt hat: Die Schwarzwaldbahn ist kühn über Viadukte, Taleinschnitte und Böschungen durch das württembergische Herzland gen Westen getrieben worden. Eines haben die Bahnväter nicht ersonnen: obwohl die S-Bahn in Weil der Stadt ebenerdig hält, ist der inselartige Bahnsteig nur über steile Treppen zu erreichen – oder einen viel zu kurzen Aufzug.

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