Radtour - Rundtour ab Bietigheim-Bissingen Nord

Rundtour von Bietigheim-Bissingen über Besigheim, Gemmrigheim und Hohenstein

Ihr Fahrplan zum Ausflugsziel

Bietigheim
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Enzufer mit Blick auf Besigheim; Foto: ©Stadt Besigheim Altstadt Bietigheim-Bissingen; Foto: ©Wolfgang Grünewald Viadukt in Bietigheim-Bissingen; Foto: ©Sabine Braun


 

Bei dieser Rundtour über Talhänge und an Weinbergen entlang am Neckar radeln und dabei Burgen, einen Kelterplatz, mittelalterliche Städte und sogar das Schwäbische Schnapsmuseum entdecken.

Informationen zum Ausflug

  • Länge: 37 km
  • Höhenmeter: 140 m
  • Start: Bietigheim-Bissingen
  • Ende: Bietigheim-Bissingen
VVS Tipp

VVS-Tipp

Informationen zur Fahrradmitnahme im VVS Gebiet: Fahrradmitnahme im VVS-Gebiet 
Radrouten für unterwegs: Die VVS-Rad-App

Startpunkt

Bahnhofsplatz
74321 Bietigheim-Bissingen

Wegbeschreibung

Die Rundtour ab Bietigheim-Bissingen bietet eine reizvolle Gegend mit vielen Weinbergen und Talhängen. Mit dem Rad geht es vorbei an Flüssen und Bächen. 

  • In Besigheim die Obere und Untere Burg mit ihren staufischen Türmen bestaunen
  • Die Stadthalle mit einem Kelterplatz sowie die mittelalterliche Stadt Besigheim erkunden
  • Den Naturpark Stromberg-Heuchelberg auskundschaften
  • In Bönnigheim das sehenswerte Stadionsche Schloss sowie das Schwäbische Schnapsmuseum entdecken
  • Zum Abschluss in Bietigheim den exotischen Japangarten besuchen

Startpunkt ist der Bahnhof Bietigheim. Am Bahnhofsplatz in Bietigheim hält man sich auf einem Radweg in Richtung Innenstadt und gelangt durch eine Unterführung und auf der Wobachstraße auf die Tahlsohle zum Enztal-Radweg, dem man nach rechts, Richtung Besigheim folgt. Über den Enztalweg fährt man aus der Stadt heraus am Fluss entlang durch landschaftlich schöne Weinberge und Talhänge parallel der Schwäbischen Dichterstraße bis nach Besigheim.

Wie vor vielen hundert Jahren wird das Stadtbild Besigheims eindrucksvoll geprägt durch die Obere und Untere Burg mit ihren staufischen Türmen, dem Schochenturm, dem Rundturm und dem Waldhornturm, sowie dem Steinhaus der Oberen Burg. Die Stadthalle mit dem Kelterplatz, der Fruchtkasten und die Alte Kelter gehörten einst zu den Wirtschaftsgebäuden der Unteren Burg. Dazwischen erstreckt sich die noch heute ummauerte mittelalterliche Stadt. Am Ortsende beginnen wieder ausgedehnte Weinberge.
Die Fahrradroute führt als separater Radweg direkt an der Straße am Neckar entlang, und durch das alte Stadttor geht es dann nach Gemmrigheim. Von Gemmrigheim aus führt die Fahrradroute über die Neckarbrücke in Richtung Kirchheim am Neckar, das bekannt ist durch seine weiten Rebflächen und das schwäbische Nationalgetränk, den Trollinger, der hier an den Steillagen am Neckar wächst. Zwischen Weinbergen und Feldern hindurch biegt der Weg ab nach Hohenstein. Die reizvolle Gegend wird von einem kleinen Bachlauf durchquert. Vorbei an einem Schlösschen kommt man zur Burgenmühle, wo Eier, Müsli und andere gesunde landwirtschaftliche Erzeugnisse verkauft werden.

Schon bald ist die entzückende Kleinstadt Bönnigheim in Sicht. Sie liegt am östlichen Rand des Strombergs und des Naturparks Stromberg-Heuchelberg. Eine Unterbrechung der Radtour lohnt sich allemal. Denn der historische Stadtkern birgt mit dem spätbarocken Stadionschen Schloss ein echtes Kleinod. Hier befindet sich die weltgrößte Privatsammlung Naiver Kunst mit über 4.000 Bildern und Skulpturen. Mit dem Sophie La Roche-Museum befindet sich ein weiteres weltweit einmaliges Museum in Bönnigheim. Sophie La Roche schrieb im Stadionschen Schloss "Die Geschichte des Fräuleins von Sternheim", den ersten von einer Frau veröffentlichten Roman in Deutschland. Einzigartig in Baden-Württemberg ist das Schwäbische Schnapsmuseum.

Weiter geht es kurz bergauf, mitten durch schöne Weinberge. Am höchsten Punkt angelangt, bietet sich zur Belohnung ein beeindruckendes Rundumpanorama. Vorbei an der Abzweigung zum Erlebnispark Tripsdrill, führt der Weg wieder abwärts durch Schrebergärten, Weinbergen und an den Mauerresten eines alten Klosters entlang nach Erligheim. Von dort geht es über freie Felder und durch ein kleines Waldstück nach Löchgau. Anschließend führt die Route an 2 Aussiedlerhöfen vorbei. Im weiteren Verlauf der Strecke folgt ein sehr schöner Grill-, Spiel- und Rastplatz mit großzügigen Unterstellmöglichkeiten und einer herrlichen Aussicht auf Bietigheim und das mittelalterliche Gepräge der Stadt, die bald danach erreicht wird.
In Bietigheim sollte man einen Abstecher in die Parkanlagen und zum Abenteuerspielturm einplanen, sowie den exotischen Japangarten besuchen. Von der teilweise begehbaren alten Stadtmauer aus, hat man einen herrlichen Blick auf das Wahrzeichen der Stadt, das Enzviadukt.

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Bietigheim
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Ticket Tipp

Für Ihren Ausflug bieten sich ideal die VVS-TagesTickets an Einzelpersonen, Familien oder Gruppen bis zu 5 Personen können mit dem TagesTicket Netz durchs gesamte VVS-Gebiet fahren. TagesTickets gibt es auch für 1–2 oder 3–4 Zonen. TagesTickets sind erhältlich an VVS-Automaten (Kauf bis zu 30 Tage im Voraus möglich), in VVS-Verkaufsstellen, beim Busfahrer und online zum Ausdrucken am PC bzw. als HandyTicket. Hinweis für Ausflüge in den Landkreis Göppingen: Im Schienenverkehr des Landkreises Göppingen gilt der VVS-Tarif und im Busverkehr des Filsland Mobilitätsverbunds (Landkreis Göppingen) das VVS-TagesTicket Netz.